Fussreflexzonen-Massage

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Fussreflexzonen-Massage

In unseren Füssen widerspiegelt sich der ganze Körper mit seinen Funktionen und Organen. Die Füsse zählen zu unseren sensibelsten und gleichzeitig zu unseren „vergessenen“ Körperbereichen.

Die Reflexzonentherapie am Fuss ermöglicht durch den Einsatz der Hand einen ganz persönlichen Zugang zum Kranken und vermittelt dadurch die wichtige „Arzeney“ (Paracelsus) der mitmenschlichen Berührung.

Sie weist bei guter Dosierung und Akzeptanz der Kontraindikationen keine schädigende Wirkungen auf, denn sie arbeitet als Ordnungstherapie mit der körpereigenen Regenerationskraft.

Sie lässt sich mit vielen anderen Methoden aus dem Medizinisch-therapeutischen Sektor kombinieren und schult den Blick für die Wirksamkeit des Einfachen.

Sie ist wirtschaftlich in ihrem Einsatz, da sie nicht nur Symptome erfasst oder diese verdrängt, sondern auf den ganzen Menschen in allen Schichten ordnend und heilend wirkt.

Die Reflexzonentherapie am Fuss ist bis jetzt vor allem in der täglichen Praxis seit fast 40 Jahren an einer Vielzahl von Kranken mit den unterschiedlichsten Symptomen und Beschwerden empirisch bestätigt.

Wenn Sie persönlich erfahren möchten, was sie bewirken kann, rate ich Ihnen zu einem unvoreingenommenen Eigenerlebnis, bei dem Sie die Veränderungen an sich selbst beobachten und beurteilen können.

Topographie der Reflexzonen

nach Hanne Marquardt von www.fussreflex.de/aspekte1.html
b_reflexzonen

Die Abbildung zeigt die Reflexzonen der Wirbelsäuleund der Kleinbeckenorgane.

Die Zonen des Kopfes sind an den Zehen angeordnet, die des Brustkorbes und Oberbauches an den Mittelfussräumen, die des Bauch-Beckengebietes an den Fusswurzelknochen,einschließlich der Fersen, die der Wirbelsäule am medialen Anteil der beiden Längsgewölbe.

Alle Zuordnungen in der Körpermitte finden ihre Reflexzonen in der Fusspaarmitte, d. h. rechts und links hälftig.

Jeder Mensch weist Reflexzonen am Fuss auf. Sie sind im gesunden Zustand so wenig spürbar wie ein normal funktionierendes Organ. Erst bei pathologischen Veränderungen im Organ oder System werden auch die Reflexzonen erkennbar („Belastete Zonen“).

Indikationen und Kontraindikationen

Die Reflexzonentherapie am Fuss stellt eine spezielle Indikation dar bei Patientinnen und Patienten mit:

  • akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat,
  • akuten und chronischen Belastungen und Erkrankungen im Urogenitaltrakt,
  • Funktionsstörungen im Atmungs- und Herzbereich,
  • Beschwerden im Verdauungssystem,
  • Kopfbelastungen verschiedenster Genese, auch zur Unfallnachbehandlung
  • Zyklusbeschwerden bei Frauen.

Die Erfahrung hat ausserdem gezeigt, dass sich selbst bei Patienten mit schweren degenerativen Krankheiten (Bechterew, Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs, Lähmungen) eine Reihe von Begleitumständen verbessern lässt:

  • Aktivierung der Ausscheidungsorgane,
  • die Erleichterung der gravierenden Schmerzzustände im Endstadium von Karzinomkranken,
  • vermehrte Kontrolle über Schliessmuskulatur von Blase und Darm,
  • Stabilisierung der seelischen Verfassung.

Gerade die chronisch Kranken schätzen es besonders, wenn sie in der Schwere ihrer Krankheit die kontinuierliche, mitfühlende Begleitung über die Behandlung der Füsse erleben.

Folgende Erkrankungen sind für die RZF kontraindiziert:

  • akute Entzündungen im Venen- und Lymphsystem,
  • infektiöse und hoch fieberhafte Erkrankungen,
  • operativ zu erfassende Krankheiten,
  • Gangrän am Fuss,
  • Psychosen (ausser die Kranken werden ärztlich gezielt betreut),
  • Risikoschwangerschaft,
  • rheumatische Erkrankungen, die die Fußgelenke akut belasten.

Einleitung

FussreflexzonenmassageDie Reflexzonentherapie ist eine sanfte Kunst, eine faszinierende Wissenschaft und eine ausserordentlich wirksame Form der therapeutischen Fussmassage, die sich in der gesamten Alternativmedizin einen bedeutenden Platz erobert hat. Eine Wissenschaft ist sie, weil sie auf physiologischen und neurologischen Studien gründet, und eine Kunst, weil viel davon abhängt, wie geschickt der Therapeut sein Wissen umsetzt und wie er mit der Energie umgeht.

Die Reflexzonentherapie ist eine holistische oder ganzheitliche  Heilmethode – der Begriff „holistisch“ ist aus dem Griechischen holos abgeleitet, was das Ganze bedeutet, – sie betrachtet den Menschen als eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Die Reflexzonentherapeuten behandeln Beschwerden nicht isoliert, nicht symptomatisch, sondern sie behandeln den Menschen als Ganzen.

Die Fusszonenreflexmassage darf nicht mit der üblichen Fussmassage oder der Körpermassage verwechselt werden. Sie ist eine spezielle Drucktechnik, die auf bestimmte Reflexpunkte am Fuss wirkt. Sie gründet auf der Prämisse, dass den Reflexzonen an den Füssen bestimmte Körperteile entsprechen. Da die Füsse einen Mikrokosmos des Körpers darstellen, sind alle Organe und Drüsen in ähnlicher Anordnung dort vorhanden.

Solche Art Mikrokosmos von Körperteilen findet man ebenso in der Iris, an den Ohren und Händen. Allerdings sind die Reflexzonen am Fuss leicht zu finden, weil sie ziemlich gross und genau umschrieben sind. Man übt einen festen Druck auf die jeweilige Reflexzone aus, indem man bestimmte Druck- und Fingertechniken anwendet.

Diese Behandlung reizt den Organismus, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Auf diese Weise können die Füsse eine bedeutende Rolle zum Erhalt der Gesundheit spielen. So einfach die Reflexzonenmassage ist, so wirksam ist sie auch. Man braucht keine High-Tech-Apparaturen, und die Methode kann man schnell lernen.

Ein guter Therapeut braucht ein paar kräftige, aber sensible Hände, den echten Wunsch, Schmerzen und Leiden anderer Menschen lindern zu wollen und dazu Mitgefühl, Einfühlungsvermögen und Kenntnisse des menschlichen Körpers. Sehr wichtig für den Erfolg ist das Verhältnis zwischen Patienten und Therapeut. Der Therapeut wirkt als Vermittler, der die Selbstheilungskräfte des Patienten aktiviert.

Wer kann von der Reflexzonenmassage profitieren?

Menschen jeden Alters und Geschlechts (Frauen, Männer, Jugendliche, Kinder und Säuglinge) können von der Reflexzonenmassage positiv beeinflusst werden. Sie kann keinen Schaden anrichten.

Allerdings sollte man bei Thrombosen und insulinpflichtiger Diabetes Vorsicht walten lassen. Bei einer Thrombose könnte sich ein Blutpfropf lösen und bei einer Aktivierung der Bauspeicheldrüse der Insulinspiegel absacken.

Andere Einschränkungen sind lediglich mögliche Schmerzen und andere individuelle Reaktionen des Behandelten.

Ältere Menschen werden profitieren, wenn sie jährlich einige Behandlungsserien erhalten, die alle Körperfunktionen anregen. Gute Ergebnisse erzielt man auch bei Babys und Kindern, sie werden entspannter und elastischer.

Reflexzonenmassage hat sich als wirksam erwiesen. Trotzdem muss sich der Erfolg, den sie bei einem Menschen erzielt, nicht in gleicher Weise bei einem anderen einstellen, ganz einfach, weil er anders geartet ist. Aber weil Reflexzonenmassage den Menschen auf unterschiedlichen Ebenen erreicht – körperlich, geistig und seelisch -, führt sie in jedem Fall zu einem Erfolg.